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Hier finden Sie ausgewählte Artikel der vergangenen Tage.

Spielplätze vor der ersten Nutzung kontrollieren
(kp) Die warmen Temperaturen locken Kinder und ihre Eltern wieder auf die heimischen Spielplätze. Berthold Tempel von TÜV Rheinland rät den Eltern, die Spielgeräte und den Untergrund vor der ersten Benutzung in diesem Jahr genau unter die Lupe zu nehmen. Viele Materialien wurden durch die kalte und feuchte Witterung in Mitleidenschaft gezogen. So sind Pilzbewuchs, Moose und Flechten auf Schaukel- oder Balancierbalken ein Zeichen dafür, dass die Holzstruktur beschädigt ist und es zu Einstürzen kommen kann. Aber auch Metallteile wie Schaukelketten oder Klettergerüste können instabil werde. Tempel rät daher zu einer „Funktionskontrolle“: Die Eltern sollen sich zunächst selbst auf die Schaukel setzen und testen, ob alles in einem guten Zustand ist. Dabei empfiehlt der Experte auch den Blick nach oben. So können beispielsweise nach einem Sturm Äste im Baum hängen, die leicht herunterfallen und Kinder verletzen können.
Die Kommunen sind aber verpflichtet, ihre Spielplätze regelmäßig zu warten, so steht zu Beginn des Frühlings ein größerer Check auf dem Programm. Stellen Eltern dennoch auf einem Spielplatz Mängel fest, sollten sie das zuständige Amt darauf hinweisen.


Im Schnitt 50 € pro Oster-Geschenk
(kp) Eine Umfrage des Spielwarenhändlers myToys.de ergab, dass deutsche Eltern für Ostern 2011 tief in die Tasche greifen. So geben sie durchschnittlich 50 Euro für Geschenke aus. Besonders beliebt sind dabei Outdoorartikel wie Waveboards, Inliner und Scooter, aber auch Hörspiele oder Baukästen.
Lediglich 8 Prozent der über 10.000 befragten Online-Kunden gaben an, dieses Jahr nichts zu verschenken.


Biene Maja und Wickie kehren zurück
(kp) Das Zweite Deutsche Fernsehen bringt die Kultfiguren aus den 70er Jahren in neuer Optik auf die Fernsehbildschirme zurück. In jeweils 78 neuen Geschichten werden die Figuren im modernen 3D-Look präsentiert. Zudem kommen einige neue Charaktere hinzu. So wird Biene Maja beispielsweise von der nervenden Fliege Barry umschwirrt.
Die neuen Folgen werden voraussichtlich 2012 im Kinder- und Jugendprogramm des ZDF zu sehen sein.


Umfrage ergibt: Eltern behandeln ihre Kinder in der Geburtenfolge unterschiedlich
(kp) Die repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ ergab, dass 76,4 Prozent der Befragten der Ansicht sind, die jüngsten Geschwister würden von den Eltern bevorzugt. Von den Befragten, die selbst jüngere Geschwister haben, glaubten dies sogar 79,8 Prozent. Die jüngsten Geschwister selbst bestätigten dies mit 64,7 %. Zwei Drittel, nämlich 66,2 Prozent der Befragten meinen, jüngere Geschwister hätten es einfacher, da sie sich nicht alles erkämpfen und unter derart hohem Leistungsdruck stünden wie Erstgeborene. Bei den befragten Erstgeborenen glauben dies immerhin 72,5 Prozent, jedoch nur jedes zweite Nesthäkchen.


Online-Plattform: LernCoachies.de
(kp) Mit LernCoachies.de gibt es seit März 2011 ein kostenpflichtiges Online-Lernportal, dass Schülern den Schulbuchstoff auf anschauliche Weise näher bringen soll. Christine Hauck, Abteilungsleiterin New Business bei den Cornelsen Schulbuchverlagen und Projektleiterin von LernCoachies sagt: „Wir wollten ein Produkt schaffen, von dem alle Beteiligten im System Schule profitieren – ein geprüftes und mit den Lehrplänen abgeglichenes Lernportal im Internet, das Schulbuchinhalte sinnvoll vernetzt und mediengerecht aufbereitet. Die Lehrer werden in ihren Unterrichtskonzepten unterstützt, Eltern bietet es Sicherheit, Schülern wird der Leistungsdruck genommen und die individuelle Förderung erleichtert.“ Denn alle Aufgaben aus dem Unterricht werden Seite für Seite, Klick für Klick erklärt, geübt und überprüft.

LernCoachies.de unterstützt Cornelsen-Schulbücher für Mathematik und Englisch der Klasse 5 – weitere Bücher sind in Vorbereitung.


Neuer Hörbuch-Publikumspreis
(kp) Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) und die INITIATIVE HÖREN haben den AUDITORIX Publikumspreis ins Leben gerufen. Unter www.auditorix.de können Hörbuchfans noch bis zum 16. März über ihre Favoriten abstimmen. Zur Auswahl stehen 19 deutschsprachige Kinderhörbücher, die 2010 bereits im Rahmen der Frankfurter Buchmesse mit dem AUIDTORIX-Hörbuchsiegel ausgezeichnet wurden – eine Empfehlung hörenswerter Produktionen für Kinder von 3 bis 13 Jahren.

Verliehen wird der AUDITORIX Publikumspreis am 19. März um 14 Uhr auf der Leipziger Buchmesse (Focus Hörbuchcafé, Halle 3).


Wimmelbücher fördern den kindlichen Spracherwerb
(kp) Professor Hurrelmann: „Wimmelbücher fördern Spracherwerb“. Neuartiges Wimmelbuch verspricht „mindestens 50 Geschichten“.

1968 ist das erste Wimmelbuch veröffentlicht worden: „Rundherum in meiner Stadt“ von Ali Mitgutsch. Seitdem ist dieses Buch über 1,3 Millionen Mal verkauft worden. Das Tolle an Wimmelbüchern ist die Fülle der einzelnen Ereignisse auf nur einer Seite. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, und wer genau hinsieht, merkt, dass der Zeichner bei seiner Arbeit manchmal ganz laut gelacht haben muss – wenn er wieder einen Scherz in eines der Bilder eingebaut hat.

Im Kinderbuchverlag Wolff ist eine neue Generation Wimmelbuch erschienen. In „50 Geschichten aus Mamoko“ wimmelt es nicht nur, sondern etliche der Figuren erleben im Buch sogar kleine Geschichten - und das völlig ohne Worte. Da gibt es beispielsweise einen Feuerwehrmann, der erst zu seinem Feuerwehrauto läuft und dann einen Brand löscht. Oder eine Familie, die in der Großstadt ihr Kind verliert, aber ein paar Seiten später (glücklicherweise) auch wieder findet.

Das Buch „50 Geschichten aus Mamoko“ lädt ein zum Suchen, Fantasieren, Entdecken und Nacherzählen. Und das macht nicht nur Spaß, sondern fördert auch wichtige Fähigkeiten. Der Jugendforscher Klaus Hurrelmann empfiehlt Wimmelbücher: „Eltern fördern mit Wimmelbüchern ganz gezielt den ersten Spracherwerb ihrer Kinder.“ Auch Verleger Thomas Wolff ist von den Wimmelgeschichten begeistert: „Das Autorenpaar Aleksandra und Daniel Mizielinski hat es geschafft ohne Worte viele Geschichten zu erzählen. Und weil es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt, haben junge Leser immer wieder einen Grund das Buch in die Hand zu nehmen. Und was kann es besseres geben?“

50 Geschichten aus Mamoko
von Aleksandra Mizielinska und Daniel Mizielinski
Farbig illustriert
12,90 Euro
ab 5 Jahre
ISBN-13 978-3-938766-32-3
Erschienen im Kinderbuchverlag Wolff


Eltern haften für ihre Kinder im Internet
(kp) Berlin - Eltern tragen die Verantwortung für ihre Kinder. Aber wie können sie dieser Verantwortung gerecht werden, wenn es um das Internet geht? Bei der Nutzung digitaler Medien stehen Eltern vor der Aufgabe, ihren Kindern Chancen zu ermöglichen und sie gleichzeitig vor Gefahren zu schützen.

Mit ihrer aktuellen Onlinedebatte www.alle.de/diskussionen greift die Stiftung Digitale Chancen Fragen des Jugendmedienschutzes und der Wahrung von Persönlichkeitsrechten auf: Müssen Eltern den E-Mail-Verkehr ihrer Kinder kontrollieren oder verstoßen sie damit gegen das Fernmeldegeheimnis? Wie weit reicht die Privatsphäre der Kinder, wenn Eltern Urheberrechtsverstöße ihrer Kinder vermuten und daraufhin den PC kontrollieren möchten? Erwachsene und Kinder sind aufgerufen, sich online an dieser Diskussion zu beteiligen.

"Wir sind gespannt, wie sich Kinder und Eltern zu ihrem Sicherheitsbedürfnis im Internet äußern, wie sie ihre Medienkompetenz einschätzen und was sie von Kontrollmöglichkeiten halten", sagt Jutta Croll, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung Digitale Chancen. "Den Impuls zu dieser Debatte gaben die Ergebnisse einer Studie, die wir im Auftrag der Europäischen Kommission durchführen. Dabei haben wir uns 30 Softwareprodukte angesehen, die Eltern dabei unterstützen sollen, die Internetnutzung ihrer Kinder zu steuern - von der Blockade bestimmter Inhalte, bis zur Kontrolle der Online-Kontakte und Begrenzung der Nutzungszeit. Aber dort, wo die Kids sich tummeln - nämlich im Web 2.0, sind diese Tools nur eingeschränkt wirksam; das zeigen die Ergebnisse des SIP-Benchmark."


94 Prozent der Eltern kümmern sich aktiv um die schulischen Leistungen ihrer Kinder
(kp) Bad Rodach - Neues Halbjahr, neue Chance: Kinder und Jugendliche sollten ihre Hausgaben immer Fach für Fach und ohne Unterbrechungen erledigen. "Kinder brauchen etwa 12 bis 15 Minuten, um sich in eine neue Aufgabe hineinzudenken", erklärt der Neurobiologe Professor Martin Korte. Längere Unterbrechungen oder das Wechseln zwischen den Fächern bewirkten, dass sie sich immer wieder neu in die Aufgabenstellung hineindenken müssen. Weiterer Tipp des Lernexperten: "Auch wenn Eltern mal helfen, muss es das Ziel sein, dass Kinder selbstständig lernen und selbstständig ihre Aufgaben fertigstellen." Nur so lernten sie, Verantwortung für ihre Hausaufgaben zu übernehmen.

Tatsächlich werden nur die wenigsten Schüler im zweiten Halbjahr ohne elterliche Hilfe an bessere Noten kommen: Wie die 1. JAKO-O Bildungsstudie zeigt, kümmern sich 94 Prozent aller Eltern mit schulpflichtigen Kindern in Deutschland intensiv um die schulischen Leistungen ihrer Kinder. Am häufigsten helfen Eltern vor Klassenarbeiten und Referaten und erarbeiten gemeinsam mit ihnen die Hausaufgaben. Drei Viertel der Eltern geben an, ihre Kinder auf diese Weise zu unterstützen. Zudem ist oft mindestens ein Elternteil zu Hause, wenn das Kind von der Schule kommt (71 Prozent). Ein Drittel gibt sogar selbst Nachhilfe. Für die repräsentative Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid bundesweit 3.000 Eltern mit Kindern zwischen 3 und 16 Jahren.

Martin Korte zufolge sollten Eltern gemeinsam mit ihren Kindern ausprobieren, wann die beste Tageszeit für die Hausaufgaben ist: "Statistisch gesehen haben die meisten Kinder zwischen 14 und 16 Uhr noch mal eine gesteigerte kognitive Leistungsfähigkeit, Mittags- und Abendstunden sind hier bei den meisten Kindern weniger geeignet. Versuchen Sie, diese Zeit regelmäßig am immer gleichen Ort für die Hausaufgaben zu reservieren."


Umfrage: Kinder mit Brille haben es in der Schule wegen Hänseleien oft schwer
(kp) Baierbrunn - Von der ungeliebten Sehhilfe zum hippen Accessoire: Betrachtet man die große Auswahl und Markenvielfalt in den Optikerläden ist klar, dass Brillen längst zu Modeobjekten geworden sind. Trotzdem gibt es noch immer viele, die darunter leiden, Brillenträger zu sein. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von "BABY und Familie" ist die Hälfte der Deutschen (51,9 %) der Meinung, vor allem Kinder mit Brille hätten es in der Schule wegen Hänseleien oft schwer. Bestätigt wird dies von denen, die meist noch mitten in der Schulzeit stecken: Sechs von zehn der befragten Teenager (60,3 %) geben zu, bebrillte Mitschüler hätten es tatsächlich nicht einfach. Jeder vierte der 14- bis 19-Jährigen (25,1 %) meint zudem, Brillenträger wirkten "oft unbeholfen und tollpatschig". Doch auch manche Erwachsene haben Probleme mit den Sehhilfen: So glaubt ebenfalls jeder zweite Befragte (51,1 %) die meisten Frauen würden es aus Eitelkeit vermeiden, eine Brille zu tragen. Ein weitaus geringerer Anteil der Deutschen (33,6 %) ist dagegen der Ansicht, Männer hätten damit Probleme.


 
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